KLIMASCHUTZ TRIFFT FAIREN HANDEL: AUFTAKT-CARROTMOB ZUR FAIREN WOCHE 2018 IM WELTLADEN PANKOW
Kurz und Knapp:
SCHULE:
Maria-Theresia-Gymnasium, München
DATUM UND ORT:
07.07.2017, Cafe White Rabbit´s Room
BESUCHENDE:
Circa 75 Personen
SUMME UND MASSNAHMEN:
30% des Umsatzes fließen in verschiedene Klimaschutzmaßnahmen im Cafe.
O-TON LEHRKRAFT:
„Als Projekt im Rahmen eines P-Seminars (Projekt-Seminar in der bayerischen Oberstufe) ist es sehr geeignet, da die SchülerInnen dabei Kontakt zu Organsationen außerhalb der Schule aufbauen müssen. Sie teilen sich ihre Aufgaben selbst ein und überprüfen, ob diese auch umgesetzt wurden. Durch den Austausch lernen sie, wie wichtig eine gute Organisation ist. Das Beste ist eigentlich, dass die SchülerInnen eine Möglichkeit haben, etwas direkt für den Klimaschutz zu unternehmen. Viele Themen werden ja eher global betrachtet und ein einzelner Mensch kann dabei schnell das Gefühl der Ohnmacht erhalten im Angesicht mancher nicht nachvollziehbareer politischer Entscheidungen. Der Carrotmob ist davon unberührt, da jeder einzelne einen Beitrag leisten kann und sich nachweisbar etwas ändert. Die SchülerInnen erhalten so einen Impuls sich weiter aktiv für das Klima / die Umwelt zu engagieren. „
Das Besondere an dem Carrotmob, den die Schülerinnen und Schüler des Geografie-LKs der Evangelischen Schule in Köpenick organisiert haben: Es war der erste von bundesweit 18 Carrotmobs, die im Rahmen der Aktion Carrotmob @ Faire Woche 2018 bundesweit stattfinden.
Trotz der Premiere gab es am 14. September keine Spur von Lampenfieber, als die Schülerinnen und Schüler ab 11:00 bis 15:00 Uhr zum Buycott einluden. In den letzten Wochen hatte der Leistungskurs Geografie gemeinsam mit dem Leistungskurs Deutsch etliche Vorkehrungen getroffen: Unter anderem wurde ein Energierundgang im Weltladen durchgeführt und fleißig an Werbemitteln und Aktionen für das Rahmenprogramm gefeilt.
Vor dem Weltladen wurden frische Waffeln, Quinoa-Salat, Karottenkuchen und selbstgemachte Quarkbällchen angeboten und auf Spendenbasis verteilt. Für die Kleinsten gab es Dosenwerfen und selbst gestaltete Carrotmob-Beutel wurden an die Meistbietenden vergeben.
Außerdem kamen eine Reihe von spannenden Besucherinnen und Besuchern. Unter anderem Produzentinnen und Produzenten des fairen Handels, die in Bolivien Quinoa oder in Nicaragua Kaffee anbauen. Diese wurden in einer Talkshow von den Schülerinnen und Schülern zu ihrer Lebensweise und dem Klimawandel interviewt.
Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler zurecht stolz auf sich und blickten auf ein erfolgreiches Projekt zurück:
„Das war eine total schöne Erfahrung und ich denke, ich spreche im Namen des ganzen Kurses: wir hatten einen Riesen Spaß und konnten wunderschöne Erfahrungen sammeln! Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, zu erfahren, wie die Leute, dessen Produkte, ich, wir und Sie kaufen leben. Es macht mich glücklich zu hören, dass, diese Menschen durch uns die Möglichkeit haben, ein schönes und lebenswertes Leben zu führen!“
Kommentar einer Schülerin
Vielen Dank an dieser Stelle auch an die engagierten Lehrkräfte, die sich viel Zeit genommen und das Projekt unterstützt haben.
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