Am Samstag, den 26. Mai 2018 hieß es in Emden „Kaffee trinken gegen den Klimawandel“. Die eigens ins Leben gerufene Carrotmob-AG des Max-Windmüller-Gymnasiums lud ins Café Einstein und stellte dort den ersten Carrotmob Ostfrieslands auf die Beine.

Vorausgegangen waren wochenlange akribische Planungen, an deren Anfang die Schülerinnen und Schüler sich erst einmal mit dem Carrotmob-Aktionsset vertraut machten und die einzelnen Aufgaben in Gruppen aufteilten. Dabei unterstützten sich alle Gruppen gegenseitig mit ihrer jeweiligen Expertise. Die Wahl des Partnergeschäfts fiel auf das Café Einstein und zusammen mit einem Energieberater überlegten die Schülerinnen und Schüler, welche Energiesparmaßnahmen im Café umgesetzt werden könnten. Schließlich wurde die Lüftungsanlage ins Visier genommen, die nun klimafreundlich erneuert werden soll. Eine ausgiebige Werbeaktion, die vor allem soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram, aber auch klassische Methoden wie Flyer-Verteilen und Plakate-Kleben nutzte, sorgte für einen großen Anlauf am Tag des Carrotmobs.

Viele Familien kamen an diesem sonnigen Tag ins Café Einstein, denn die Schülerinnen und Schüler der Carrotmob-AG hatten sogar eine Hüpfburg organisiert. Echte Volksfest-Atmosphäre also; und zufriedene Gäste, wohin man auch blickte. Natürlich waren die Schülerinnen und Schüler da stolz, ein solch tolles Event auf die Beine gestellt und gleichzeitig noch dem Klima etwas Gutes getan zu haben. Alle waren sich einig, dass die Carrotmob-AG fortbestehen sollte und auch in Zukunft für weitere tolle Carrotmob-Momente in Emden sorgen wird.

Schule:

Max-Windmüller-Gymnasium 

Datum und Ort:

26.05.2018, Café Einstein in Emden, 12-18 Uhr

Besuchende:

Schwer zu sagen, auf jeden Fall war die Besucherzahl laut Café-Besitzer deutlich höher, als an einem regulären Nachmittag

Summe und Maßnahmen:

Sanierung der Lüftungsanlage im Raucherbereich. Der Café-Besitzer rundet den Betrag entsprechend auf.

O-Ton Lehrkraft:

Die Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten, wie sie eigene Ideen entwickeln und umsetzen und dabei über sich hinauswachsen macht einfach Spaß. Auch die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, ist für mich ein weiteres Argument für projektartiges Arbeiten im Allgemeinen. Das Format des Carrotmobs ist außerdem zu empfehlen, weil es nur Gewinner gibt: Die Schülerinnen und Schüler merken, dass sie vor Ort etwas für den Umweltschutz bewirken können und das Unternehmen bekommt durch die professionelle Energieberatung neue Ideen und Anreize für klimaverbessernde Maßnahmen in ihrem Geschäft, neben positiver Werbung natürlich.